Schöne Festtage…

…wünsch‘ ich euch!

Happy Holidays, my lomonauts!

Und weil ich dieses Jahr noch nicht dazu gekommen bin, kommt jetzt mein erster und einziger Beitrag zu Weihnachten – Hohoho! 😉

Weihnachtsmarkt Flemhude

Weihnachten im Norden

Ich bin gar nicht so ein großer Fan von Weihnachtsmärkten auf denen es überall blinkt und billige Schlagermusik aus den Musikboxen neben den Fahrgeschäften dröhnt. Und beduselte Glühwein-Menschen mag ich auch nicht so.

Weihnachtsmarkt Flemhude
Anfang Dezember war ich daher auf dem sehr niedlichen, weil überschaubaren Flemhuder Weihnachtsmarkt, der nur an einem einzigen Tag stattfindet. Die Buden werden kreisförmig um die Dorfkirche herum aufgebaut und im Gemeindehaus kann man sich bei Kaffe & Kuchen vom steten im Kreis laufen erholen und aufwärmen (obwohl dieser Dezember wohl ein Märzglöckchen werden wollte…).

Überhaupt ist Flemhude ein richtig nettes Dörfchen mit Geschmack, eigenem Bienenstock und voller Motive. Im Sommer, als ich gerade 2 Kameras zum Testen bekommen hatte, bin ich mal einen ganzen Abend dort herumgeschlendert. Das Licht war so perfekt, dass dabei ein paar Lomographien entstanden sind, die ich sehr gerne mag…und die ich euch nun schon seit Monaten vorenthalte 😉 Aber das wird sich bald ändern. Der echte Winter kommt bestimmt bald um die Ecke und dann verwöhne ich euch mit ein bisschen Lomo-Sommer!

Der Flemhuder Weihnachtsmarkt glich dieses Jahr zum größten Teil einem fleischgewordenen DaWanda Popup Store, da an jeder zweiter Bude (wenn nicht sogar häufiger) tolle selbst genähte, gestrickte, eingemachte, gedrechselte, geschnitzte… Sachen angeboten wurden.

Schönerweise kamen die meisten Aussteller aus der Flemhuder Umgebung. Handgemacht und lokal, eine großartige Kombination. Mein persönliches Highlight darunter war schnell entdeckt: ein blau-weiß gestreiftes Kissen auf dem ein Teil einer Londoner Straßenkarte aufgestickt war.

Ein noch viel größeres Highlight war allerdings der Mittelpunkt selbst – die Dorfkirche. Die war nämlich bis zum Altar mit Büchern gefüllt! Eine Spendenaktion der besonderen Art, denn man konnte sich so viele (gebrauchte, aber gut erhaltene) Bücher aussuchen wie man wollte und anschließend ihren Wert selbst bestimmen. Es waren einige Schätze dabei und am Ende befanden sich David Nicholls Zwei an einem Tag, Erzählungen von Edgar Allen Poe und ein A3 großes Bilderbuch mit farbigen Stadtportraits aus dem alten Europa in meiner Handtasche.

Meine Kollegin – die strickhandwerklich wirklich sehr begabt ist (ihre Norwegen-Pullis sind ein Traum) – und ich überlegen noch, ob wir für nächstes Jahr nicht vielleicht einen eigenen Stand zusammenzimmern und uns dann in den Flemhuder DaWanda Weihnachts-Clan einreihen…
Aber egal, wie es kommt – nächstes Jahr schaue ich auf jeden Fall wieder vorbei! Und wenn ihr euch an jenem Sonnabend, an dem der Flemhuder Weihanchtsmarkt stattfindet (ich glaube, es ist immer der erste Samstag im Dezember) zuuufällig in der Nähe von Kiel aufhalten solltet, ist dieser Ort definitiv einen Abstecher wert!

……

Frohe Weihnachten und einen großartigen Rutsch ins neue Jahr, liebe Freunde! Ich bin gespannt, was uns 2014 alles erwartet (auch wenn es irgendwie eine krumme Zahl ist, oder?). Ich überlege noch, ob ich mich dieses Mal wieder an Vorsätze wagen sollte – ihr auch?

Auf jeden Fall: Danke für das schöne Jahr mit Euch – bis zum Nächsten!

Conny

Alle Bilder wurden mit einer Praktica L und einem DM Iso 400 aufgenommen (entschuldigt die ungeschnittenen Ränder;)

Buchmesse Teil 2: Das Büchermädchen

Komm Kind, in Frankfurt nimmscht erscht mal Ebbelwoi und grie Soß! Öhm, ok?
Und da saßen wir auch schon in der Straßenbahn Richtung Sachsenhausen. Die Frankfurter Kollegen hatten ein paar Plätze im Apfelwein Wagner reserviert. Mehr Frankfurt ginge nicht, meinten sie.
Bei unserem Versuch, ohne eine richtige Adresse das Lokal zu finden, stießen wir auf ein paar Engländer, die anscheinend das gleiche Ziel hatten und uns quasi an die Hand nahmen. Nur schade, dass sie danach gleich wieder gehen mussten, da das Lokal bis auf den Kinderstuhl ausgebucht war und sie keine Reservierung hatten. Die Freunde waren schon da, und ein riesiger Krug Apfelwein ebenfalls. An diesem Abend kamen noch ein paar mehr Krüge hinzu, die alle verdächtig nach dem alten Steingut meiner Oma aussahen. Stilecht, diese Apfelweinwirtschaft. Und dann kam der Moment in dem wir uns zwischen Frankfurter Würstchen und Grüne Soße entscheiden mussten.

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (5)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (4)

Und weil Mittelteile meist keinen richtigen Anfang und kein richtiges Ende haben, gibt es heute ohne große Worte ein paar Impressionen zum Blättern, ich meine Scrollen. 🙂

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (8)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (2)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (10)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (11)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (12)

Na, hat jemand die bunt gestreifte Deko erkannt? 🙂Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (13)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (14)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (15)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (16)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (17)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (18)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (19)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (20)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (21)

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Mit dem Bus von Halle zu Halle – da lachen die Füße:
Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (23)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (25)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (28)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (29)

Der Kein & Aber Stand wurde nach der Buchmesse versteigert – Ade, schönes Wohnzimmer!Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (32)

Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (34)

Teil 1 gibt es hier noch einmal zum Nachlesen!

Bis zum nächsten Mal, dem buchstäblichen Ende der Buchmesse 2013 –

Conny

Alle Bilder (bis auf die Grüne Soße) wurden mit der LC-A und einem Lomography CN 400 aufgenommen.

Buchmesse Teil 1: In meinem Bücherhimmel

Die Buchmesse in Frankfurt ist zwar schon wieder ein bisschen her, aber ich habe sie noch in guter Erinnerung. So gut, dass ich mich an viele Bilder, die ich vorletzte Woche bei meinem Labor des Vertrauens abgeholt habe, schon gar nicht mehr erinnern kann (kleiner Scherz;).

Aber habt trotzdem Nachsicht mit mir, denn zur Buchmesse hatte ich nicht nur das Lomoherz eingepackt, sondern auch Stift und iPad, um Neugierigen und Kunden unseres Verlags Frage und Antwort zu stehen. Ja, ich hatte sogar ein paar Businessmeetings! 😉
Die 3 Tage vergingen wieder wie im Flug und nach der mittleren (schweren) Lomo-Katastrophe vom letzten Jahr habe ich dieses Mal jede Pause genutzt, um gewissenhaft durch die endlosen Gänge der über 7000 Aussteller zu brausen und ein bisschen Buchfieber einzufangen.

Die Reise zum Mond

Da waren wir wieder. Messeturm, Rolltreppe, erster Stock. Vorbei an den langen Schlangen, die bitte pünktlich um 9 hineingelassen werden möchten; kein Goodie-Bag, Freiexemplar oder billiger Kuli ist vor ihnen sicher, die leeren Koffer und Einkaufstaschen mit fahrbaren Untersätzen sind schon in Alarmbereitschaft gebracht – schnapp schnapp, auf und zu. Aber ich will hier wirklich nichts verallgemeinern 😉 Ich ging also ganz lässig an den Massen vorbei, erwartete fast, dass mich jemand der Vordrängelei bezichtigt und zückte meinen Ausweis (ich gebe zu, ich genoss diesen Moment ein klein wenig…und hoffte, dass nicht wieder irgend etwas lospiept und ich mich hinten anstellen musste). Ich passierte, drehte mich um und machte ein Foto von der wartenden Menge mit ihren erwartungsvollen Gesichtern. Wie immer wird dieses Foto viel zu verschwommen, weil es noch viel zu dunkel im Vorraum ist.

Besser vorbereitet hatte ich mich dieses Jahr trotzdem. Statt mit einem ISO 200 (duh!) lief ich dieses Mal mit 3 lichtempfindlicheren Iso 400 Filmen ausgestattet kreuz und quer über das wahrscheinlich 10 Hektar große Gelände. Die LC-A mit eingebautem Lichtmesser, die letztes Jahr wegen Krankheit leider ausfiel, war mein weapon of choice die Kamera meiner Wahl.

Und dann -oh yeah- rauf auf die Schnellschiene! Ich liebe sie! Mit diesen 7-Meilen Stiefeln erreichten wir im Nu Halle 3, die Metropole, das New York unter den Hallen! Hier versammeln sich alle größeren Belletristik-Verlage wie Fischer, Ullstein, dtv und die gefühlten 482 Verlage von Random House/Bertelsmann. Willkommen im Bücherhimmel.

„Ich geh jetzt mal Wein probieren!“ (auf der Buchmesse)

Von den „Großen“ sah ich dieses Jahr nicht ganz so viel, denn wir nahmen noch einmal die Rolltreppe nach oben. Überhaupt war das mit dem Buchfieber so eine Sache, denn um zu unserem Stand zu gelangen mussten wir uns erst einmal an zahlreichen Wein- und Verkostungsständen vorbeischlängeln. Haben die hier einen Teil der Buchmesse abgezwackt? War ich womöglich im falschen Gebäude, in der falschen Woche, war ich überhaupt in Frankfurt? In Hamburg wären meine Kollegin und ich schon einmal fast in den falschen Zug eingestiegen, ganz so abwegig wäre es also gar nicht gewesen. Tatsächlich fungierte unser Stand als „Tor“ zur Gourmetgallery. Wenn man genau hinsah, entdeckte man sogar das ein oder andere Kochbuch auf dem Weg zu fettig glänzenden Würstchen und Vino Frizzante aus echten Kristallgläsern, die einmal zur vollen Stunde poliert wurden. Der letzte Satz entspricht vielleicht mehr meiner Fantasie als den Tatsachen, aber nur 2 Stände weiter befand sich ungelogen ein Stand voller italienischer Köstlichkeiten:

Viel konnte ich nicht sehen, da die sympathischen Italiener ständig von einer Mauer schmatzender Besucher umgeben waren, aber es gab mindestens 5 verschiedene Pesto-Sorten un unglaublich leckeren uralten Käse … hm, „uralt“ ist mit Bezug auf Lebensmittel vielleicht nicht das richtige Wort, aber ihr wisst schon – diese in Würde gereiften – lange gereiften – Käsesorten mit Salzkristallen.
Wenn ihr auch gerade Hunger bekommen habt, dann schaut mal auf Fattoria La Vialla, dort gibt es allerlei traditionelle Leckereien auf einen Blick. Mein Tipp: Wenn ihr vom Angebot erstmal zu überwältigt seid, lohnt es sich auf jeden Fall, den Print-Katalog zu bestellen. Verpackung und Liebenswürdigkeit werden euch schon aus dem Briefkasten entgegenfallen.

Damit war es aber noch nicht getan. Jeden Morgen, eine halbe Stunde bevor die Messe gestürmt wurde, holten sich eine ganze Reihe (auserwählter?) Standdienstleistender ihr Frühstück direkt von der Kochinsel ab, auf der schon Tim Mälzer seine Künste mit lispelnder Zunge zum Besten gab. Es roch verdächtig nach frischem Rührei mit gehacktem Zwiebellauch und Tomaten. Gut, dass wir in unserer Privatunterkunft ausgiebig gefrühstückt hatten, sonst hätte ich mich wohl oder übel irgendwie dazwischen schmuggeln müssen.

An einem anderen Tag – meine Kollegin und ich befanden uns gerade in einem Kundengespräch – durchdrang plötzlich ein gewaltiger Ton –eine Stimme?- die oberste Etage der Halle 3. Wo kam das her, wer war das? Gelockt von den vollmundigen Klängen pilgerten sämtliche Besucher in die Richtung aus der die Stimme kam. Und tatsächlich – die Gourmetgallery hatte sich in eine Jazzbar verwandelt! In der Mitte der Kochinsel stand eine junge Frau, vielleicht Anfang 30 (im Internet steht Anfang 40), schwang den Kochlöffel, kreiste ein paar Mal mit den Hüften und zog das wachsende Publikum mit einer Stimme in ihren Bann, die an Zigarrenrauch und goldene Diva-Zeiten erinnerte. Ich war so gefesselt, dass ich beinahe vergaß, ein Bild von der Szenerie zu machen. Kein schönes Bild, aber gerade noch rechtzeitig, denn anscheinend war sie tatsächlich hier, um etwas zu kochen. Und dann entdeckte ich auch die Plakate: Murielle Stadelmann – die singende Köchin. Ah ja.
Ich hatte noch kurz Zeit für ihre Begrüßung (sie hatte ihren Auftritt tatsächlich mit dem Lied begonnen, herrlich!). Danach stellte sie dem Publikum ihre ‚Küchenhilfe‘ vor und es war perfekt, denn dieser nette Herr war kein geringerer als ihr französischer Papa Pierre.

Ihr Gesang blieb das „icing on the cake“ und drang noch ein paar mal an meine Ohren, obwohl ich schon längst wieder in Kundengespräche vertieft war. Diese Frau ist der Knaller.

Weitere erste Eindrücke:

Rückzug

Der erste Tag auf der Messe ging schnell vorbei und ich war heilfroh, dass sich unsere Unterkunft buchstäblich nur 2 Straßen weiter befand – ein Luxus zur Zeit der Buchmesse, in der sich die Preise für Hotelzimmer gerne mal verdreifachen und sämtliche Familien freiwillig in den Keller ziehen, um einmal im Jahr das Geschäft ihres Lebens zu machen. Danke an dieser Stelle noch einmal an Tatjana (die nicht im Keller wohnte) – es war richtig schön bei dir! (und auch für das Hape Kerkeling Buch, du bekommst es bald wieder;)

Der Abend hörte hier natürlich nicht auf, denn wenn man schon mal in Frankfurt ist…

Mehr dazu im zweiten Teil!

Lomo Challenge IV: Porträts & Herbst

Sind schon wieder 2 Wochen um? Na nee, das glaub ich jetzt nicht. Wer hat hier an der Uhr gedreht? Freiwillige vor!
Heute nun das fulminante Finale der Lomo Challenge, inszeniert von FeeistmeinName.  Das bedeutet, dass nach „Perspektive“ und „Markttag“„Lieblingsort“ und „Lichtspiel“ sowie Spiegelung & Alltag nun die letzten beiden Themen „Portäts“ und „Herbst“ an der Reihe sind (und mal eben 6 Wochen vergangen sind). Infos zu Kamera und Film seht ihr wie immer, wenn ihr mit der Maus über die Bilder fahrt.

Porträts. Ich muss gestehen, vor dieser Challenge hatte ich ein bisschen Schiss und war ganz froh, dass ich das Thema erst am Ende der Challenge ‚dran‘ war. Natürlich dachte ich, pft,bis dahin hast du ja noch massig Zeit, superkalifragilistigexpiallegetische Porträts zu schießen. Genau. Gemacht habe ich 3 Stück (das Attribut superkalifragilistigexpiallegetisch ist hier optional). Oh, bis 4 zählen schaffe ich gerade noch, das erste Bild ist nur schon etwas älter (meine Oma darf das;).
Ich würde die Kunst der Porträtfotografie gerne einmal lernen. Mich auf den Hosenboden setzen, Tipps und Theorie studieren und sie den ganzen lieben langen Tag lang an einem (armen) Freiwilligen ausprobieren und mir Notizen machen. Ich denke mal, so 2016 wird das bestimmt etwas (wer Lust hat, Modell zu stehen, kann sich gerne bei mir melden, es gibt auch Kuchen;).
Es gibt zwar ein paar Porträt-Lomos, die ich richtig gerne mag, wie zum Beispiel das Bild von meiner Cupcake oder von dieser Meerjungfrau hier, aber Hand aufs Herz: das waren alles Glücksgriffe – Momente, in denen Licht und Pi mal Daumen es gut mit mir meinten.

Meine Oma ist das Fotomodell in unserer Familie. Ich dachte, ich hätte einfach Glück gehabt und sie hätte die Kamera vielleicht gar nicht bemerkt, aber meine Oma ist ein ausgefuchster Profi. Auch auf alten Fotos ignoriert sie gekonnt jedes Blitzlichtgewitter, hat den Blick stets abgewandt, als ob dort niemand wäre, der mit der Kamera direkt vor ihrer Nase herumfuchtelt. Dufte, diese Frau.

Bei ‚Porträts‘ spielt mir das Licht gerne mal einen Streich, aber nach monatelangem Blende-Zeit-Rätselraten habe ich mir jetzt endlich eine Lichtmesser-App heruntergeladen! Wird demnächst (Party, gruselige Lichtverhältnisse, Blitz bleibt zu Hause) auf Herz und Lomos getestet.

Herbst. Mit dem Herbst halte ich es wie marcel2cv. Er hat drüben auf der Lomo-Seite nämlich einen Artikel mit ganz wunderbaren Fotografien von St. Peter-Ording veröffentlicht. Dazu schreibt er, dass der Herbst nicht immer mit „dicken Laubhaufen“ einhergehen muss. Recht hat er. Und mit seinen Bildern fängt er tatsächlich diese lieblich-raue Jahreszeit ein, ohne dabei ein einziges buntes Blatt zu zeigen. Das hat mir sehr imponiert. In die Herbst-Klischee-Falle bin ich natürlich trotzdem getappt. Nun denn. Hier kommt ein ganzer Schwung Herbst aus dem bunten Norden!

Aber ganz ehrlich, die meiste Zeit sieht es eher so aus-

Ein Klassiker im Herbst, oder? Wann geht man eigentlich sonst Drachen steigen (wenn er denn tatsächlich mal länger als ein paar Sekunden in der Luft bleibt…immer diese Windlöcher 😉

Zwischen diesen beiden Bildern liegen nur 3 oder 7 Minuten-

Zurück zu den heimischen Blättern und Beeren-

Dazu ein Self-made Redscale-Bildchen (bald mehr in einem DIY)-

Zum Schluss noch in paar Herbst-Impressionen aus dem letzten Jahr-

Inzwischen sieht es um uns herum jedoch etwas kahler aus, ich hoffe nur nicht wieder bis…Mai?!

Und als alter Frosty-Fan muss ich an dieser Stelle natürlich eins meiner Lieblingsgedichte zitieren:

Nothing gold can stay.

(© Robert Frost)

So sieht’s aus!

 

Macht ihr auch mit bei Fee’s Lomo Challenge? Dann hinterlasst doch euren Link im Kommentar and spread the lomolove – bin gespannt!

Conny

Tag am Meer

Es gibt nichts zu verbessern, nichts was noch besser wär,
außer Dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer.

Zugegeben, die Stadt Kiel ist nicht gerade für ihre architektonische Schönheit berühmt-berüchtigt. Aber die vielen Buchten und Strandabschnitte drumherum haben durchaus ihren Charme…

Tag am Meer (11)

Neben Kalifornien und Laboe (ja, das sind hier echte Namen), zieht es Sonnenanbeter und Surfer auch gerne mal nach Heidkate. Der Strand liegt ca. 20 Minuten östlich der Kieler Innenstadt und verfügt über ausreichend (Natur-)Parkmöglichkeiten. Zumindest im Frühsommer.

Tag am Meer (13)

Die kilometerlangen Strände, die ich von zu Hause kenne, sind oft von Holzbuhnen und Begrenzungen zu den Dünen, die man eigentlich nicht betreten darf, umsäumt. Nicht so in Heidkate. Hier gibt es viele kleine Strandbuchten, in denen man sich fast verstecken kann, vor allem vor windigem Strandwetter. Die Dünengräser wachsen hier nicht gradlinig, sondern wild und als Wellenbrecher liegen Felsbrocken im Wasser.
Willkommen am Naturstrand.

Tag am Meer (9)

Wem das Wasser zu kalt ist und gerade kein Buch zur Hand hat, dem wird trotzdem nicht so schnell langweilig. Am Horizont schippern Segel- und Kreuzfahrtschiffe in allen Größen und Farben entlang, während sich an der ‚Brandung‘ Stehpaddler, Kitesurfer und Skimboarder abwechseln; weiter hinten brettern Windsurfer übers Wasser.

Tag am Meer (8)x

Und wer nicht mehr liegen mag, kann 3,7 km lang Muscheln und von der See geschliffene Glassscherben sammeln…oder einfach nur aufs Meer hinausschauen.

Tag am Meer (14)x

Alternativ kann man aber auch dem Schnack aus der benachbarten Bucht lauschen oder sich mit dem Fernstecher in die Dünen legen.

Tag am Meer (12)

Ob es dort auch einen FKK Strandabschnitt gibt, habe ich bei meinem letzten Besuch gar nicht feststellen können (es war definitiv noch zu kalt…), aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man hier in S-H etwas zugeknöpfter an diese Art der Zurschaustellung herangeht. Dafür gibt es eine halbe Stunde weiter westlich ein ganzes Nudistencamp, komplett verbarrikadiert. Für welche Seite das jetzt von Vorteil ist, sei dahingestellt. Hunde dürfen übrigens mit an den Strand.

Tag am Meer (1)

Ahoi!

Ein Tag am Meer, ein Tag am Strand von Heidkate.

Diana F+ mit Lomography X-Pro 200 Slide Film

Dazu ein Kommentar aus Diana’s Diary:

Hell, yeah.

Lady Grey

Der Name ist heute gut Programm. Nicht nur, weil der schöne Schwarz-Weiß Film Lady Grey zum ersten Mal in meiner LC-A Kamera lag, sondern weil meine kleine Nichte offenbar zu einer Demoiselle herangewachsen ist, als ich mal kurz nicht hingeschaut habe.

Jess – Danke für die Einladung, für die schöne Zeit und lass es ruhig krachen. Jetzt, wo du offiziellen Teenie-Status hast, gibt es für alles eine Ausrede 😉

Aber wenn ich trotzdem noch ein feinsinniges (cheesy) Zitat bringen darf…

Don’t grow up too fast – it’s a trap.

xxx

Und hier vielleicht noch ein bunter Hinweis: Das Kleid ist in Wahrheit ein Traum in rosé und crème und wurde vom Jugendweihe-Mädel selbst entworfen.