Blogger schenken Lesefreude: Hier wird ein Buch verlost!

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Es gibt was Neues – das Gewinnspiel ist beendet und das Los gezogen! Gewonnen hat ——– Aurora! Woo-hoo, herzlichen Glückwunsch!! Und ein Dankeschön an alle, die gemailt und kommentiert haben, es war toll, von euch zu hören! Bis zum 23.04.2015!

Conny

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Blogger schenken Lesefreude geht in die zweite Runde!
Gestartet von zwei euphorischen Bloggerinnen im letzten Jahr, explodierte die Aktion förmlich in der Welt der Buchblogs.
Zig Bücherherzen haben 2013 im Zuge dieser Aktion gebloggt, wild kommentiert und mitgemacht, an die 100 auch bei Lomoherz, wo es letztes Jahr den Thriller Sorry von Zoran Dvenkar zu gewinnen gab.
Setzen wir dieses Jahr noch einen drauf?!
Dieses Jahr verlose ich unter allen Kommentaren, Mails und Nasen Jo Nesbøs Kriminalroman Leopard – ungelesen und in Hardcover! Ein schniekes Buch, sag ich euch.

Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlasst mir einfach einen Kommentar oder eine kurze Meldung via Kontaktformular weiter unten und ihr landet automatisch im Lostopf! Die Auslosung ist am 30. April 2014!

© Ullstein Verlage Weiterlesen

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Viele viele bunte Fotos

Als ich letztens einen Film aus meiner Kamera pulte, fragte mich ein Mädchen (das mindestens 15 Jahre alt war): „Und was machst du jetzt damit?

Seltsam, oder? Aber es gibt sie schon, die Generation, die bedingungslos digital aufgewachsen ist, zumindest was das Fotos knipsen angeht.

Ungewöhnlich, aber umso schöner, wenn man ein bisschen von der analogen Fotografie schwärmen kann. Manchmal leuchten die Augen des Gegenübers mit, manchmal lächeln sie nur nett und wenden sich dann wieder ihrem Smartphone zu. Was ich damit mache? Ich gebe meinen Film zum Entwickeln ab. Und das tue ich meistens bei Cewe – ihr wisst schon, die rote Fotoecke im Supermarkt.
Fototaschen Cewe
Auf der Uni habe ich mal versucht, selber zu entwickeln, aber das ging leider nicht gut aus…
Falls Weiterlesen

Buchmesse Teil 2: Das Büchermädchen

Komm Kind, in Frankfurt nimmscht erscht mal Ebbelwoi und grie Soß! Öhm, ok?
Und da saßen wir auch schon in der Straßenbahn Richtung Sachsenhausen. Die Frankfurter Kollegen hatten ein paar Plätze im Apfelwein Wagner reserviert. Mehr Frankfurt ginge nicht, meinten sie.
Bei unserem Versuch, ohne eine richtige Adresse das Lokal zu finden, stießen wir auf ein paar Engländer, die anscheinend das gleiche Ziel hatten und uns quasi an die Hand nahmen. Nur schade, dass sie danach gleich wieder gehen mussten, da das Lokal bis auf den Kinderstuhl ausgebucht war und sie keine Reservierung hatten. Die Freunde waren schon da, und ein riesiger Krug Apfelwein ebenfalls. An diesem Abend kamen noch ein paar mehr Krüge hinzu, die alle verdächtig nach dem alten Steingut meiner Oma aussahen. Stilecht, diese Apfelweinwirtschaft. Und dann kam der Moment in dem wir uns zwischen Frankfurter Würstchen und Grüne Soße entscheiden mussten.

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Und weil Mittelteile meist keinen richtigen Anfang und kein richtiges Ende haben, gibt es heute ohne große Worte ein paar Impressionen zum Blättern, ich meine Scrollen. 🙂

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Na, hat jemand die bunt gestreifte Deko erkannt? 🙂Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (13)

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Mit dem Bus von Halle zu Halle – da lachen die Füße:
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Der Kein & Aber Stand wurde nach der Buchmesse versteigert – Ade, schönes Wohnzimmer!Buchmesse Teil 2 (c) Lomoherz (32)

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Teil 1 gibt es hier noch einmal zum Nachlesen!

Bis zum nächsten Mal, dem buchstäblichen Ende der Buchmesse 2013 –

Conny

Alle Bilder (bis auf die Grüne Soße) wurden mit der LC-A und einem Lomography CN 400 aufgenommen.

Leserpreis – die besten Bücher 2013

Bevor ich hier demnächst ein paar Lomographien (nebst Kuriositäten) von der Buchmesse plakatiere, möchte ich noch kurz auf den diesjährigen Leserpreis für die besten Bücher 2013 aufmerksam machen (dem ein oder anderen Leser ist vielleicht aufgefallen, dass Lomoherz auch ein versteckter Buchblog ist ;). Gehosted und vergeben wird der Preis von LovelyBooks, eine Plattform für Buchliebhaber und eine riesige Community, die ihr bestimmt alle kennt. Ich hatte das Glück, auf der Buchmesse einen ihrer Mitarbeiter kennenzulernen und fand es echt angenehm, dass sie auch non-virtuell genauso sympathisch herüberkommen, wie die Plattform selbst. Falls ihr auch Mitglied bei LovelyBooks seid – hier findet ihr mich (auch wenn mein virtuelles Bücherregal ein wenig eingestaubt scheint tigere ich dort öfters herum) – vielleicht haben wir ja den gleichen Buchgeschmack?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Bücherauslese war in diesem Jahr echt mager. Es waren ein paar interessante/schöne Geschichten dabei – mal ein ausgeliehenes Buch von einer Kollegin oder ein geschenktes Buch von einer Freundin – darunter aber nicht wirklich etwas, das tatsächlich in diesem Jahr erschienen ist. (Was auch damit zusammenhängen könnte, dass ich die letzten Monate öfter neben dem surrenden Scanner saß, als mit einem Buch auf vor der Nase…)

Aber habt ihr denn ein Lieblingsbuch aus diesem Jahr? Vielleicht einen Krimi oder Thriller, der euch dazu getrieben hat, das Licht im Flur anzulassen oder einen Roman, den ihr in nur 4 Nächten durchgelesen habt? Vielleicht ist er ja nominiert?
Auch wenn ihr, wie ich, die Neuheiten dieses Jahres nur durch die Schaufenster der Buchhandlungen gesehen habt, könnt ihr mit abstimmen, denn es gibt ein paar Kategorien, bei denen man nicht einmal den ersten Satz gelesen haben muss 😉 Darunter zum Beispiel „Bester Buchtitel“ und, ja, „Bestes Buchcover“ (für uns visuell geprägte Menschen:).
Irgendwie habe ich es verpennt, früher nachzuschauen (aber immerhin noch rechtzeitig) und jetzt ist nur noch bis morgen Mitternacht Zeit, um für den ein oder anderen Favoriten abzustimmen. Einfach auf den Banner klicken und schon landet ihr direkt bei den Nominierten samt Stimmzettel.

Was lest ihr gerade? Auf meinem Nachttisch stapeln sich zur Zeit ein paar halbfertige Bücher, ganz oben auf: Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg (wurde dann mal Zeit…). Jeden Abend schaffe ich bis zu 5 Seiten (+ 2 Minuten lachen), dann fallen mir die Augen zu. Bis 2015 habe ich es bestimmt ausgelesen.
Wie war euer Jahr in Büchern? Seid ihr eigentlich Sommer-Leser? Findet man euch mit einem Buch/E-Book auf der Wiese, am Strand oder nach Feierabend mit Bierchen (oder Hugo) im Garten? Oder zählt ihr doch eher zu den Winter-Lesern, hortet das ganze Jahr über Schätze, um sie dann in eurer Höhle aus Decken und Chai Tee zu verschlingen, während es draußen regnet, hagelt und schneit?

Das Buch im Film # 3 – Der Geschmack von Vergänglichkeit

Heute wieder 3 neue Trailer von Filmen, die ursprünglich als Buch erschienen sind.
(Und heute mit einer ganz klaren Empfehlung, weil ich das Buch so mag 😉

Erst als ich nach einer Überschrift suchte, fiel mir auf, was die folgenden drei Bücher/Filme gemein haben: den Tod.
Die Geschichte Der Geschmack von Apfelkernen beginnt mit dem Tod von Großmutter Bertha, in As I lay dying sind wir mittendrin, im Akt des Sterbens, und in Romeo und Julia endet alles mit dem Freitod der beiden Protagonisten (hoffentlich kein Spoiler;).  Was aber auf keinen Fall bedeutet, dass die Geschichten dahinter düster, melancholisch und deprimierend sind – ganz im Gegenteil. Wenn überhaupt sind sie Aufforderung für ein Leben im Hier und Jetzt (gut, die Geschichte von Romeo und Julia ist in dieser Hinsicht vielleicht ein wenig…extrem):

Der Film Der Geschmack von Apfelkernen ist bereits vergangenen Donnerstag angelaufen. Die ganze Geschichte, aufgeschrieben von Katharina Hagena, erzählt von den Frauen einer Familie, von Erinnerungen, Geheimnissen und Apfelbäumen. Abwechselnd, aber immer magisch lauschen wir den Stimmen dreier Generationen… Hört euch den ersten Satz an:

„Tante Anna starb mit sechzehn an einer Lungenentzündung, die aufgrund ihres gebrochenen Herzens und des noch nicht entdeckten Penizillins nicht heilen konnte.“ (© 2008 by Verlag Kiepenhauer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln)

Es sind die liebevollen Details, die dieses Buch tragen und die, trotz der bittersüßen Schicksale, die Geschichte nie schwermütig werden lassen und den Leser entzücken. Mich hat es manchmal ein klein wenig an Die fabelhafte Welt der Amélie erinnert.
Ich liebe dieses Buch, obwohl ich es nicht gelesen habe. Ich habe es gehört. Aber nicht etwa auf CD oder über Kopfhörer kurz vorm Einschlafen. Jemand hat es mir vorgelesen. Das gesamte Buch. Im Sommer, unweit einer Apfelwiese. Und das allein wird diese Geschichte immer besonders machen.
Ich habe hohe Erwartungen an den Film (auch wenn die Erzählstimme im Trailer billig klingt) und hoffe innigst, dass sich etwas von dem Zauber des Buches auch im Film wiederfindet. Hannah Herzsprung klingt da schon mal vielversprechend.

Als ich hörte, dass der Roman von William Faulkner verfilmt wird, hatte ich kurz die Befürchtung, dass es sich jemand in den Kopf gesetzt hat, alle Pflichtlektüren aus dem amerikanischen Englisch-Unterricht der Reihe nach cineastisch neu aufzulegen.
Mit 16 war ich ein Jahr lang auf einer amerikanschen High School, wo Bücher wie The Great Gatsby und As I Lay Dying zum Pflichtprogramm in ‚English Lit‘ gehörten. Fehlt nur noch, das demnächst auch Fools Crow verfilmt wird. Aber die Regisseure vom 2013 verfilmten Der Große Gatsby und dem demnächst erscheinenden As I Lay Dying waren dann doch nicht ein und dieselbe Person. Tatsächlich ist Letzteres ein Werk von James Franco (der im früheren Leben James Dean war und in Filmen wie Spiderman, Eat Pray Love, 127 Hours etc. mitgespielt hat). Und der hat auch gleich eine der Hauptrollen übernommen.
Im Buch (deutscher Titel: Als ich im Sterben lag) geht es um die arme Farmersfrau Addie Bundren, die tatsächlich im Sterben liegt und ihre Familie, die Addie ihren letzten Wunsch erfüllen will und sich (nicht ganz uneigennützig) nach Jefferson aufmacht, Addies Heimatstadt, in der sie beerdigt werden will. Das ganze Buch ist eigentlich ein einziger Leichenzug, dessen Ereignisse (mit ein bisschen Kontext) aus der Sicht von zig verschiedenen Familienmitgliedern und Freunden erzählt werden. Die mittlerwerweile verstorbene Addie ist auch mit von der Partie und gibt ihren Senf aus dem notdürftig gezimmerten Sarg dazu.
Ich glaube ich habe noch nie ein skurrileres Buch gelesen.

Passend zu meinem kurzen Bericht über das Casa di Giulietta neulich gibt es bald eine neue Verfilmung des tragischen Shakespeare-Stoffs, der wahrscheinlich auch in 427 Jahren noch regelmäßig adaptiert werden wird. Ich bin ja eher ein Fan von Shakespeares lustigen Stücken, aber der erste Satz in meiner Bachelor-Arbeit war tatsächlich ein Zitat aus Romeo and Juliet (ich schrieb über brand names…), und hier passt es auch gut:

„What’s in a name? That which we call a rose by any other name would smell as sweet.“ (II, ii, 1-2)

Wird die neueste Adaption ebenfalls lieblich duften? Ich weiß, viele Frauen zählen die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes zu ihren Lieblingsfilmen und/oder zur besten Umsetzung der Tragödie, aber ich fand sie irgendwie…fad (sorry ^_^). Und die Adaption von 1968, die uns unsere Englischlehrerin vorsetzte, nachdem wir uns wochenlang durch die Originalfassung gequält hatten, war in dieser Hinsicht auch recht unbefriedigend (und auch ein bisschen lustig was die Strumpfhosen Romeos betraf).
Umso gespannter bin ich auf die neue Filmfassung mit Douglas Booth (ein Jüngling aus der Verfilmung von Die Säulen der Erde) und Oscar-Nominee Hailee Steinfeld, die auch im echten Leben erst zarte 16 Jahre alt ist und die Hauptrolle in True Grit großartig gespielt hat. Damian Lewis, besser bekannt als Sgt. Brody aus Homeland, spielt übrigens Juliets Vater Lord Capulet (und das Lied im Trailer heißt Skin, von Zola Jesus.)

Also, auf auf ins Kino 🙂

Mehr Bücher im Film findet ihr hier.

Jerry Johnson, 1979

Leute, das hier ist ein echtes Herzensprojekt.
Gut, vielleicht auch deshalb, weil das Resultat meine Erwartungen übertroffen hat… Die Idee stammt vom großartigen sixsixty, der Kamera-Filter aus Buchseiten bastelt und ich dachte mir – hey ich hab Bücher und Öl und Klebestreifen – also los?
Ohne lange zu zögern (sonst hätte ich es nicht übers Herz gebracht), riss ich eine Seite aus einem Buch heraus, tünchte sie großzügig in Raps-Öl und klebte einen Teil davon schließlich in meine La Sardina-Kamera ein. Direkt vor den Film. Klappe zu und los, denn dieser Tag war so blau wie Bridget Jones‘ Spargelcremesuppe.
Ehrlich gesagt hatte ich mir nicht viel erhofft. Ich erwartete irgendwie, dass der ölige Filter beim Transportieren des Films sofort von der Linse rutscht (warum und weshalb in der Anleitung weiter unten), oder dass der Filter nicht genügend Licht durchlässt. Aber ein paar Tage später und ich stand völlig perplex vor der Kühltruhe mit den Hähnchenschenkeln (die steht direkt hinter dem Fotostand).
Gleich seht ihr warum:

Dear lovers of analogue photography – have you ever tried shooting with a filter inside of your camera? Inspired by sixsixty, I cut out a page of a book and let some oil seep through it to make it semi-translucent. Afterwards I cut it into shape, put it upside down and back-to-front right in front of my 35mm film inside my La Sardina camera and started shooting. The results, however, caught me completely off guard:

Buchfilter (6)

Völlig berauscht von den Ergebnissen baute ich gleich den nächsten Filter ein und knippste weiter.
Nun ja. Aus diesem Film bekam ich gerade mal 2 oder 3 passable Fotos heraus und meine Euphorie war etwas gedämpft. Meine ursprüngliche Befürchtung wurde hier nämlich wahr. Also lieber bei schönem Wetter und auf keinen Fall drinnen (ohne Blitz) fotografieren, denn sonst kommt wirklich nicht genügend Licht auf den Film…

Ecstatic as I was about the results, I put in a new film and filter and continued shooting. However, I soon realized that you need lots of light, otherwise your pictures will be underexposed:

Buchfilter (13)

Oder ihr stellt auf Bulb/Langzeitbelichtung:
Or simply opt for bulb exposure:

Buchfilter (12)

Das war’s. Ab sofort bin ich nur noch gefiltert unterwegs 😉


Eine kleine Filter-Bastelanleitung für analoge Kameras

Seite herausreißenSucht euch ein Buch heraus, das ihr vielleicht nicht so pralle fandet, doppelt im Regal stehen habt oder euch nicht gehört ^^ und reißt eine Seite heraus (ein kleines Stückchen reicht aber auch aus, falls ihr es absolut nicht verknusen könnt.)

Seite in Öl einlegenLegt die Seite oder den Ausschnitt in Öl ein.

Yum, Seite aus dem Öl nehmenYum – nehmt das Ganze nach einer halben Stunde wieder heraus (Ich war zwischendurch auf Arbeit, aber Zeit spielt hier keine größere Rolle, Hauptsache die Seite ist halb-transparent, wenn ihr sie gegen das Licht haltet).

Seite trocknen lassenStreift das überschüssige Öl ab und hängt alles zum Trocknen auf (jetzt nur nicht die Geduld verlieren, das Blatt muss richtig durchtrocknen, sonst rutscht es euch tatsächlich vom Film, oder schlimmer – es gelangt Öl in die Lomo!). Am besten noch mal zwischen 2 Lagen Papier legen, das saugt noch ein bisschen Öl auf (Küchenrolle oder so).

VoiláSchnippelt das Blatt zurecht und klebt es kopfüber und spiegelverkehrt in die Kamera, sodass der eingelegte Film später direkt darüber liegt (sonst gibt es verschwommene Bilder). Spätestens hier ist es wichtig, dass die Seite gut durchgetrocknet ist, sonst hält der Klebestreifen leider gar nicht.
Alternativ könnt ihr auch eine Folie für Overheadprojektoren (kennt die noch jemand?!) bedrucken und einkleben (wie im Bild oben). Hält besser und lässt mehr Licht durch, hat aber nicht die Textur einer Buchseite (es sei denn, die druckt ihr auch mit 😉

Voilà!

Viel Spaß damit,

Conny

Hm, wenn ich so darüber nachdenke, ist das irgendwie auch eine Form von Das Buch im Film 🙂

Das Buch im Film # 2 – Nicht von dieser Welt

Heute wieder 3 neue Trailer von Filmen, die ursprünglich als Buch (bzw. Comic) erschienen sind:
(Keine direkten Empfehlungen, heute bin ich ganz neutral 😉

Im Oktober gibt es ein Wiedersehen mit dem Donnergott! Und nicht nur für Kinobesucher, denn in Thor: The Dark World gibt es auch ein fröhliches Hello again unter den Protagonisten (inklusive Antagonist Loki, yay). Dass zwischen dem ersten und dem zweiten Teil ein bisschen Zeit vergangen ist, erkennt man schnell an Thors wallender Mähne, die er jetzt im David Beckham Stil der frühen 2000er mit Zöpfchen und ein bisschen zu lang über den Schultern trägt. Rreeeooww…not. Ehrlich, Thore, gibt es denn keinen Barbier in Asgard? Im zweiten Teil der Marvel-Reihe will er Jane um jeden Preis vor dunklen Mächten beschützen, und benötigt dafür natürlich Lokis Hilfe:

 

City of BonesChroniken der Unterwelt – davon hört man gerade ständig, oder? In der Hand hatte ich das Buch von Cassandra Clare zwar noch nie, aber schwupps, wurde es schon verfilmt. Der Trailer zu The Mortal Instruments wirkt auf mich ein kleines bisschen wie eine düstere Version vom düsteren letzten Harry Potter Teil, obwohl es ebenso ein Jugendbuch ist. War?
Oder doch eher wie Vampire Diaries? Ugh, dann passe ich.
Teenagerin Clary (really, Frau Clare?!) kann als einzige den Dämonenjäger Jace sehen und entdeckt bald darauf ihre wahre Identität. Klingt wie ein Abklatsch vom Abklatsch vom Abklatsch, aber da das Buch ein Welt-Bestseller ist, hält es bestimmt noch ’ne Überraschung bereit. Läuft in Deutschland ab Ende August in den Kinos:

 

Und! Es ist mal wieder so weit. Es gibt einen neuen Supermann. Nachdem das Cape vom letzten Superman Brandon Routh eher wie ein laues Lüftchen im Wind flatterte (ehrlich, ich mochte ihn, der Arme..), soll Henry Cavill unter der Regie von Zack Snyder das Ruder herumreißen. Ich bin gespannt, denn zum ersten Mal trägt Supermann über seinem hautengen Gymnastikanzug keinen roten Schlüpfer 🙂 Aber keine Angst, die kniehohen roten Stiefel sind geblieben.
Man of Steel heißt er (immer noch) und kommt Ende Juni in die Kinos. Lieblingsregisseur Christopher Nolan hat ebenfalls seine Finger mit im Spiel.
Leider haben sie Clark Kent für seine Auftritte als Supermann den feschen Bart abgeschnippelt, so ein Pech. Und hatte er den gleichen Kostüm-Schneider wie Spiderman? Lois Lane wird übrigens von Amy Adams (ein ♥ für Alliterationen) dargestellt, Clarks ‚Väter‘ von Russel Crowe und Kevin Costner (nicht schwer zu erraten, wer von den beiden Farmer Kent ist):


Aber wo wir gerade so gemütlich über DC Comic Verfilmungen schnacken – der neue Wolverine (natürlich wieder mit Hunk Hugh Jackman) kommt einen Monat später in die Kinos. Obwohl…Wolverine gehört wohl doch eher zu Marvel Comics…huch.

Ebenfalls ab Juni im Kino: Stephenie Meyer’s (die Twilight-Mutti) The Host – Seelen. Das Buch hatte ich mal angefangen zu lesen, wurde mir dann aber ab Seite 12 zu wischi-waschi. So schnell kann’s gehen 🙂
Saoirse Ronan (aus Abbitte und In meinem Himmel (allet Bücher!) spielt ihre Rolle bestimmt wieder zauberhaft, allgemein hat der Film aber nur mittelmäßige Kritiken bekommen.

Welcher Comic-Held wohl als nächstes verwurstet wird? Wir werden sehen. Hier so 🙂

Schönes Wochenende euch allen,

Conny

PS: Rückblickend klingt das jetzt alles ein bisschen voreingenommen. Dem ist aber gar nicht so. Ich bin ganz offen. Neuen Trailern muss man immer offen gegenüber sein 🙂
Mehr Trailer im Blog gibt’s hier.