Tag am Meer

Es gibt nichts zu verbessern, nichts was noch besser wär,
außer Dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer.

Zugegeben, die Stadt Kiel ist nicht gerade für ihre architektonische Schönheit berühmt-berüchtigt. Aber die vielen Buchten und Strandabschnitte drumherum haben durchaus ihren Charme…

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Neben Kalifornien und Laboe (ja, das sind hier echte Namen), zieht es Sonnenanbeter und Surfer auch gerne mal nach Heidkate. Der Strand liegt ca. 20 Minuten östlich der Kieler Innenstadt und verfügt über ausreichend (Natur-)Parkmöglichkeiten. Zumindest im Frühsommer.

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Die kilometerlangen Strände, die ich von zu Hause kenne, sind oft von Holzbuhnen und Begrenzungen zu den Dünen, die man eigentlich nicht betreten darf, umsäumt. Nicht so in Heidkate. Hier gibt es viele kleine Strandbuchten, in denen man sich fast verstecken kann, vor allem vor windigem Strandwetter. Die Dünengräser wachsen hier nicht gradlinig, sondern wild und als Wellenbrecher liegen Felsbrocken im Wasser.
Willkommen am Naturstrand.

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Wem das Wasser zu kalt ist und gerade kein Buch zur Hand hat, dem wird trotzdem nicht so schnell langweilig. Am Horizont schippern Segel- und Kreuzfahrtschiffe in allen Größen und Farben entlang, während sich an der ‚Brandung‘ Stehpaddler, Kitesurfer und Skimboarder abwechseln; weiter hinten brettern Windsurfer übers Wasser.

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Und wer nicht mehr liegen mag, kann 3,7 km lang Muscheln und von der See geschliffene Glassscherben sammeln…oder einfach nur aufs Meer hinausschauen.

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Alternativ kann man aber auch dem Schnack aus der benachbarten Bucht lauschen oder sich mit dem Fernstecher in die Dünen legen.

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Ob es dort auch einen FKK Strandabschnitt gibt, habe ich bei meinem letzten Besuch gar nicht feststellen können (es war definitiv noch zu kalt…), aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man hier in S-H etwas zugeknöpfter an diese Art der Zurschaustellung herangeht. Dafür gibt es eine halbe Stunde weiter westlich ein ganzes Nudistencamp, komplett verbarrikadiert. Für welche Seite das jetzt von Vorteil ist, sei dahingestellt. Hunde dürfen übrigens mit an den Strand.

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Ahoi!

Ein Tag am Meer, ein Tag am Strand von Heidkate.

Diana F+ mit Lomography X-Pro 200 Slide Film

Dazu ein Kommentar aus Diana’s Diary:

Hell, yeah.

Winter Winter go away

winter (11)Winter – he’s back. What an unpleasant surprise. Especially after last week’s highway to spring with cloudless skies and double-digit temperatures above(!) zero. So, naturally I thought we were finally out of the woods, er, winter.

Just the other day, my colleague and I were discussing our perception of time during winter. For her, winter is a gift; a gift that reveals time once it unwraps. She said that she has more time to herself than during any other season. Well, I always feel like hibernating. I sleep longer in the dark and the light is slipping through my fingers, only to be admired from the dark vinery that is my office. Compared to the the other seasons, I think that winter is positively claustrophobic.

But not long now and this superlong and uncommonly dark winter will be just another fading memory. Speaking of memories – I found these black and white pictures taken 3 winters ago at the Baltic Sea (which you can’t really see, ‚cause it’s covererd in snow 😉
Well, a few more hours of this re-onset of winter and we’ll be right back at that kind of scenery (I still can’t believe, just a few days ago, we spent our lunch break outside, without a coat, almost catching a tan…).

Winter, we need to talk.winter (12)

winter (6) winter (10)winter (7)winter (9)
Just to be clear on where my loyalties lie, here’s a 4-in-1 lomograph of last summer’s bliss –

BeachSigh.

Put a Lomo around your neck and you won’t be needing a dog no more…

Don’t get me wrong, I love dogs – in fact, that’s my dog Bob up there (he’s playing, not shying away;). But seriously, it doesn’t matter whether you’re holding a lomo camera or a leash in your hand – people are going to approach you all the same…

I went on a Lomo trip the other day to walk my Diana F+ and try out Weiterlesen

Am Strand


Am Strand
lautet auch der Titel der deutschen Übersetzung von Ian McEwan’s On Chesil Beach. Ein echter Knaller, auch wenn ich am Anfang fast eingeschlafen wäre. Etwas voreingenommen durch Abbitte, von dem ich bis dato nur gehört hatte, es sei sehr langatmig, war ich dementsprechend unbegeistert, als On Chesil Beach auf einmal auf dem Semesterplan stand. Am Strand malt McEwan ein Bild nach dem anderen, mal anstößig, mal bittersüß, aber erst das Ende brachte mich vollkommen aus der Fassung und ließ mich mit einem seltsamen Geschmack von Weltschmerz zurück. Ein echter Knaller eben.

P.S.: McEwans nächstes Buch heißt Sweet Tooth und wird im August dieses Jahres auf Englisch erscheinen. Wenn er dann wieder auf Lesereise nach Deutschland kommt, undbedingt hingehen! Dieser Mann ist auch live brillant wie amüsant.