Lomo Challenge IV: Porträts & Herbst

Sind schon wieder 2 Wochen um? Na nee, das glaub ich jetzt nicht. Wer hat hier an der Uhr gedreht? Freiwillige vor!
Heute nun das fulminante Finale der Lomo Challenge, inszeniert von FeeistmeinName.  Das bedeutet, dass nach „Perspektive“ und „Markttag“„Lieblingsort“ und „Lichtspiel“ sowie Spiegelung & Alltag nun die letzten beiden Themen „Portäts“ und „Herbst“ an der Reihe sind (und mal eben 6 Wochen vergangen sind). Infos zu Kamera und Film seht ihr wie immer, wenn ihr mit der Maus über die Bilder fahrt.

Porträts. Ich muss gestehen, vor dieser Challenge hatte ich ein bisschen Schiss und war ganz froh, dass ich das Thema erst am Ende der Challenge ‚dran‘ war. Natürlich dachte ich, pft,bis dahin hast du ja noch massig Zeit, superkalifragilistigexpiallegetische Porträts zu schießen. Genau. Gemacht habe ich 3 Stück (das Attribut superkalifragilistigexpiallegetisch ist hier optional). Oh, bis 4 zählen schaffe ich gerade noch, das erste Bild ist nur schon etwas älter (meine Oma darf das;).
Ich würde die Kunst der Porträtfotografie gerne einmal lernen. Mich auf den Hosenboden setzen, Tipps und Theorie studieren und sie den ganzen lieben langen Tag lang an einem (armen) Freiwilligen ausprobieren und mir Notizen machen. Ich denke mal, so 2016 wird das bestimmt etwas (wer Lust hat, Modell zu stehen, kann sich gerne bei mir melden, es gibt auch Kuchen;).
Es gibt zwar ein paar Porträt-Lomos, die ich richtig gerne mag, wie zum Beispiel das Bild von meiner Cupcake oder von dieser Meerjungfrau hier, aber Hand aufs Herz: das waren alles Glücksgriffe – Momente, in denen Licht und Pi mal Daumen es gut mit mir meinten.

Meine Oma ist das Fotomodell in unserer Familie. Ich dachte, ich hätte einfach Glück gehabt und sie hätte die Kamera vielleicht gar nicht bemerkt, aber meine Oma ist ein ausgefuchster Profi. Auch auf alten Fotos ignoriert sie gekonnt jedes Blitzlichtgewitter, hat den Blick stets abgewandt, als ob dort niemand wäre, der mit der Kamera direkt vor ihrer Nase herumfuchtelt. Dufte, diese Frau.

Bei ‚Porträts‘ spielt mir das Licht gerne mal einen Streich, aber nach monatelangem Blende-Zeit-Rätselraten habe ich mir jetzt endlich eine Lichtmesser-App heruntergeladen! Wird demnächst (Party, gruselige Lichtverhältnisse, Blitz bleibt zu Hause) auf Herz und Lomos getestet.

Herbst. Mit dem Herbst halte ich es wie marcel2cv. Er hat drüben auf der Lomo-Seite nämlich einen Artikel mit ganz wunderbaren Fotografien von St. Peter-Ording veröffentlicht. Dazu schreibt er, dass der Herbst nicht immer mit „dicken Laubhaufen“ einhergehen muss. Recht hat er. Und mit seinen Bildern fängt er tatsächlich diese lieblich-raue Jahreszeit ein, ohne dabei ein einziges buntes Blatt zu zeigen. Das hat mir sehr imponiert. In die Herbst-Klischee-Falle bin ich natürlich trotzdem getappt. Nun denn. Hier kommt ein ganzer Schwung Herbst aus dem bunten Norden!

Aber ganz ehrlich, die meiste Zeit sieht es eher so aus-

Ein Klassiker im Herbst, oder? Wann geht man eigentlich sonst Drachen steigen (wenn er denn tatsächlich mal länger als ein paar Sekunden in der Luft bleibt…immer diese Windlöcher 😉

Zwischen diesen beiden Bildern liegen nur 3 oder 7 Minuten-

Zurück zu den heimischen Blättern und Beeren-

Dazu ein Self-made Redscale-Bildchen (bald mehr in einem DIY)-

Zum Schluss noch in paar Herbst-Impressionen aus dem letzten Jahr-

Inzwischen sieht es um uns herum jedoch etwas kahler aus, ich hoffe nur nicht wieder bis…Mai?!

Und als alter Frosty-Fan muss ich an dieser Stelle natürlich eins meiner Lieblingsgedichte zitieren:

Nothing gold can stay.

(© Robert Frost)

So sieht’s aus!

 

Macht ihr auch mit bei Fee’s Lomo Challenge? Dann hinterlasst doch euren Link im Kommentar and spread the lomolove – bin gespannt!

Conny

Lomo Challenge III: Spiegelung & Alltag

Leute, ich bin völlig fertig. Aber ich will diese Lomo Challenge unbedingt durchhalten, auch wenn sich sonst nichts mehr auf diesem Blog zu bewegen scheint 😉 Ich verspreche, dieses Jahr nicht mit einem Knall zu beenden, sondern das nächste mit einem Bäng zu beginnen, ihr werdet schon sehen! (denn darum geht es hier zur Zeit nur…)
Heute nun die dritte von vier Lomo Challenges, frisch serviert von FeeistmeinName. Bergfest war gestern, heute gibt es Spiegelei und Alltagsschmaus. (Die Bilder selbst haben dann aber nichts mit Essen zu tun;)
Wenn ihr mitmachen wollt – ihr habt noch ’ne Chance! In 14 Tagen ist Finale und bis dato gab es schon etliche Leckereien Werke zu den Themen „Perspektive“ und „Markttag“ sowie „Lieblingsort“ und „Lichtspiel“.
Vielen Dank auch für eure vielen Kommentare und Komplimente letztens. Ich bin so rot geworden, wie mein Redscale-Film hier 😉 Zu meinen Favoriten aus der letzten Challenge gehören die Schwarz-Weiß-Fotografien von Hier so…, die gerne mit Worten jongliert und der Lichttanz auf Geschwister Gezwitscher, echt schön, schaut mal vorbei!

Zu den Themen heute nur ein paar Schnappschüsse (außer beim 2. Bild, da habe ich mir Mühe gegeben…)

Alltag.

Ich mach‘ was mit Büchern… Ein geflügelter Satz hier in der Branche, aber so ist es! Und Sandra Bullock ist nicht ganz unschuldig daran (wer den Zusammenhang sieht, kriegt ’nen Lutscher!).
Im echten Leben arbeite ich in einem kleinen Verlag hier im Norden. Und unter uns, ich gehöre zu der Randgruppe von Leuten, die sich nach 17 Uhr die Buchstaben von der Hose streifen und sich Literaturverfilmungen im Kino anschauen.
Der ein oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen…im Blog gibt es immer mal wieder Buchvorstellungen von neuen Filmen. Zuuufällig ging es darum auch in meiner Abschlussarbeit, die in ein paar Wochen als kleines Büchlein erscheinen wird, chihi. (Natürlich nicht in unserem Verlag, das wäre ja zu einfach 😉
Das Bild enstand übrigens auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Halle 8.

Wisst ihr noch? Damals, als die Sonne schien, als man mit Vogelgezwitscher aufwachte, noch bevor der Wecker klingelte und man jodelnd die Berge hinuntersauste. Gelegentlich peitschte einem ein Brombeerstrauch ins Gesicht, weil man sich nochmal und nochmal nach dem jungen Reh umdrehte, das nur wenige Meter vom Weg entfernt stand. Damals im Sommer bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, war völlig außer Atem und nur leicht verschwitzt in meinem Verlag angekommen, das rechte Hosenbein schon wieder besudelt. Ein Traum.
Jetzt ist es schon fast duster, wenn man nach Hause kommt und bald … Nee, da kann ich jetzt wirklich noch nicht drüber nachdenken. (Winter, ugh!)

Wenn mal gerade kein Rehlein zur Hand ist, gibt es zumindest immer irgendwo eine Herde Schafe. Auf die ist Verlass. Sie stehen jetzt schon eine ganze Weile in der Nähe vom alten Gutshaus und nachdem ich das 12. Mal mit dem Autoradio auf volle Pulle an ihnen vorbeigerauscht bin (ja, ich höre Ndr2), hatte ich im letzten Monat endlich mal eine Kamera auf dem Beifahrersitz liegen. (Und irgendwie scheinen gerade alle Kameras mit Redscale-Filmen besetzt zu sein; Lubi, Diana…es bleibt rot!)

Und auch an diesen majestätischen Herren radel(t)e ich jeden Tag vorbei.

Spiegelungen.

Ach, ihr wisst es doch schon längst, ich liebe sie einfach! Egal in welcher Form, ob als doppeltbelichtetes Ungetüm hanseatischer Lieblings-Architektur…

…im gewölbten Schaufenster um die Ecke oder in den Herzen meiner Freunde…

…am Bahnsteig…

…oder als Sonnenuntergang im Stallfenster!

🙂

Macht ihr auch mit bei Fee’s Lomo Challenge? Dann hinterlasst doch euren Link im Kommentar and spread the lomolove – bin gespannt!

Bis zum Finale,

Conny

Teil I der Lomo Challenge: Perpektive & Markttag

Teil II der Lomo Challenge: Lieblingsort & Lichtspiel

Lomo Challenge II: Lieblingsort & Lichtspiel

Willkommen zu Fee’s Lomo Challenge Teil 2! Einen Monat lang hatten wir Lomonauten Zeit, uns in der Welt nach Fees vorgeschlagenen Themen umzuschauen und essenzielle Lomo-Frage zu stellen: Wen könnte ich noch zu einem Portrait verdonnern überreden, wo versteckt sich der Herbst? Sollte man ihn crossen oder stiehlt man ihm damit die Farben?
Fortan gibt es alle 14 Tage die Ergebnisse zu je zwei Themen, die Premiere fand letzte Woche unter den Mottos „Perspektive“ und „Markttag“ statt.
Wenn ihr auch gerne lomografiert oder noch eine analoge Kamera herumstehen habt, dann macht doch einfach mit! Der eingelegte Film von 1996 muss schließlich irgendwann mal voll werden 😉 Die Challenge läuft noch bis Ende November.
Mir hat es jedenfalls riesigen Spaß gemacht, bei anderen Bloggern zu luschern; man wurde schier geblendet von den vielen bunten Markttagen, von den Vogel- und Froschperspektiven. Aber es waren auch wunderbar leise Bilder dabei, wie z.B. der eingefangene Regen auf Meine Glasglocke oder die kleinen Blumenmonster auf Candeeland.
Und heute geht’s weiter! Für den zweiten Teil der Lomo-Challenge hat Fee ein L gezogen. L wie Lichtspiel und Lieblingsort. (Und wenn ich mir die Bilder so anschaue, schleicht sich noch heimlich ein drittes Thema ein: Rot! (in leicht abgewandelten Nuancen…)
Dieses Mal will ich mich sogar an die Regeln halten. Heute gibt es ausschließlich frische Bilder, die ich für diese Lomo-Challenge aufgenommen habe. Und es sind genau 4 Stück, welch großartige Ausbeute. Alle anderen, nach Aufmerksamkeit schreienden „alten“ Bilder habe ich zurück in die Schublade verbannt! (>.<)

PS: Kamera und Filmmaterial erscheint wieder, wenn ihr mit der Maus über das Bild streicht.

Lieblingsorte.

Das Schöne an Lieblingsorten ist, dass sie ziemlich flexibel sein können, je nach Stimmung. Und sich manchmal einfach zwangsläufig verändern. Als ich noch am Meer gewohnt habe, bin ich, je nach Wetterlage, abends aus dem Fenster geklettert, hab die Beine baumeln lassen und überprüft, ob die Sonne auch wirklich keinen Laut von sich gibt, wenn sie aufs Meer trifft.
Das war mein Lieblingsort, zumindest im Sommer. Heute ist er es nicht mehr, denn in dem Haus wohnt inzwischen eine andere Familie (oder Familien, denn es ist jetzt ein Ferienhaus).
Dafür ist die Nähe zum Wasser ein Lieblingsort geblieben, egal ob auf, im oder unter Wasser, ist ja kein Geheimnis. Oben im Bild seht ihr übrigens unseren Bodden, eine Art inneres Küstengewässer (also Lagune^^) zwischen dem Festland und der Landzunge Fischland/Darß mit Zufluss zur Ostsee.

Dort, wo ich zur Zeit hause, ist das Meer zwar nie weit, aber auf dem Weg dorthin kommt man an vielen Seen vorbei, die das Kieler Vorland schmücken.
Hm, kann sich zufällig noch jemand an die ARD-Vorabendserie Sternenfänger erinnern? Dort gab es von Dienstag bis Freitag immer um 10 vor 7 dramatische coming-of-age Geschichten mit Oliver Pocher als unverstandener Sohn aus reichem Haus und Nora Tschirner als … Nora Tschirner, 10 Jahre vor Keinohrhasen, gleiche Rolle. Im Vorspann (unglaublich, an wie viel man sich erinnert, kann man das löschen?) saß die Clique auf einem Steg, ähnlich wie bei Dawson’s Creek, und ich fand dieses Bild, oder zumindest die Vorstellung davon, ur-romantisch und herzerfüllend. Öhm… ja. Von da an wollte ich unbedingt in einem Haus am See wohnen, aber nur mit Steg. Peter Fox tat sein Übriges.
Jetzt habe ich meinen Steg und ich muss euch leider sagen: er müffelt. Man sieht es zwar nicht auf dem Bild, aber ich traue mich kaum 2 Schritte auf ihn zuzugehen. Eine wackelige Angelegenheit.
Wen mann es dann aber Indiana Jones-mäßig bis ans Ende des Stegs geschafft hat, wird man mit einer herrlichen Aussicht belohnt und kann sich entspannt auf den wettergegerbten Brettern niederlassen. (Meine Beine möchte ich aber trotzdem lieber nicht ins Wasser halten, aus, ehm, hygienischen Gründen.. 😉

Lichtspiele.

Dieses Bild entstand unweit der Steg-Romantik und wurde ebenfalls mit einem Redscale-Film aufgenommen, wie man gar nicht so leicht erkennen kann! Das Licht an diesem Tag war sehr verspielt und warm, überall funkelte und blitzte es zwischen den Bäumen hervor. Der See dahinter ist übrigens der Westensee, ein sehr netter See. Nett und…seicht.

Ende des Sommers bin ich gefühlte 24 Mal in dieses Feld gelaufen. Morgen ist bestimmt alles weg! rief ich den Leuten zu und rannte schon beim geringsten Anzeichen eines rot-roten Sonnenuntergangs in Puschen und Mantel in die Gerste. Mittlerweile könnte ich ganze Wände damit plakatieren. Gerste in Silhouette (in diesem Bild eher im Hintergrund…), Gerste in X-Pro, Gerste in digital, you name it, denn rot-rote Sonnenuntergänge gab es dieses Jahr schöner Weise zuhauf. Und auch die Gerste stand am nächsten Morgen noch stramm auf ihrem Feld…bis vor Kurzem zumindest, jetzt ist sie wirklich weg.

Macht ihr auch bei Fee’s Lomo Challenge mit? Dann hinterlasst doch euren Link im Kommentar and spread the lomolove – bin gespannt!

Bis zur nächsten Challenge,

Conny Red

Teil I der Lomo Challenge: Perpektive & Markttag

A year gone by

Cupcake
Today, but not just today –

You’re my partner in crime
You’re my matter of fact
You’re my walk down memory lane
You’re my carbon copy of moments past and to come
You’re my steady in the storm
You’re my map of places to go
You’re my swim in the sea, my taste of the wild air
You’re my friend, my ally, and a smile in my heart

You’re my Cupcake.

xxx

PS: Happy Birthday 😛

LC-A (Redscale XR 50-200, 35mm Film)