Pflaumenmus-Himmel

Jetzt, da der LomoChrome Purple seit fast einem Jahr auf dem Markt ist, habe ich es auch endlich geschafft, einen ganzen Film damit zu belichten! Und die Ergebnisse gingen direkt in einen Freudentanz über:
Ich bin jetzt Li-La-Lomoherz.

LomoChrome Purple (c) Lomoherz (3)

Wie aufgeregt ich war, als ich vor einem Jahr vom neuen Purple Chrome las und wie schade ich es fand, als ich hörte, dass er erst im Sommer herauskommt – genau 2 Monate zu spät für mein Südtirol-Projekt. Und so fuhr ich ohne lila Reisegepäck in die Berge. Gelohnt hat es sich trotzdem (das ganze Projekt: hier), und rückblickend wäre es vielleicht auch ein wenig zu viel des Guten gewesen.
Umso mehr freute ich mich, als ich zum Geburtstag eine dieser begehrten Rollen von der Trashpilotin geschenkt bekam. Ich verwahrte ihn sicher im Kühlschrank und schwor mir, ihn nur zu einem GANZ besonderen Anlass herauszuholen (damals stand noch nicht fest, ob der Purple Chrome in „Massenproduktion“ geht). Das führte dazu, dass dieser Film sage und schreibe 8 Monate in meinem Kühlschrank herumlungerte. Es ist nicht so, als wäre ich nicht das ein oder andere mal versucht gewesen  – dieses und jenes Ereignis wäre doch schon sehr besonders! Und würde er sich nicht prächtig im bunten Herbstwald machen?
Aber ich blieb hart, denn dieser Film verdiente nur das Beste. Und so sah der kleine Purple-Film Butter, Käse und die ein oder andere Flasche Bier in meinem Kühlschrank kommen und gehen…
Aber schließlich war es soweit. Der besondere Moment war da, und welches Event würde sich besser dafür eignen als die erneute Einladung nach Südtirol? Das war doch ein Zeichen!
Der eigentliche Star meiner zweiten Südtirol-Reise war also mein kleiner LomoChrome Purple, denn obwohl man natürlich schon etliche tolle Aufnahmen von den Leuten aus der Community gesehen hat, ist es doch etwas Besonderes, die ersten eigenen Aufnahmen in der Hand zu halten.
Auf manche Dinge lohnt es sich einfach zu warten.
LomoChrome Purple (c) Lomoherz (12)
Das sind in Wirklichkeit keine Blutorangen, sondern … Limetten! … oder Orangen? 😉

Das April-Licht war in Südtirol bereits viel heller, die Sonne stand gefühlt ein Stückchen höher und ich belichtete den Film mit ISO 200. Hier zum Beispiel am Jaufenpass:
LomoChrome Purple (c) Lomoherz (8)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (6)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (9)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (7)

Die nächsten drei Bilder entstanden alle im superschönen Ottmanngut in Meran, in dem ich letztes Jahr eine Nacht verbringen durfte. Das allerzweite Bild oben stammt auch daher und zeigt einen Teil Orangerie und Wintergarten.

LomoChrome Purple (c) Lomoherz (10)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (11)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (14)

Schön dich wiederzusehen, Meran!LomoChrome Purple (c) Lomoherz (18)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (17)

Auch der Kalterer See musste wieder herhalten. Aber dieses Mal waren wir schönerweise die einzigen am und auf dem Wasser:

LomoChrome Purple (c) Lomoherz (15)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (16)

Bei Doppelbelichtungen schraubte ich das ISO-Rädchen eine Stufe höher, auf 400, aber vom Hocker reißen mich die Aufnahmen nicht gerade. Da hätte ich lieber mit Doppelbelichtungen aus fern und nah spielen sollen…
LomoChrome Purple (c) Lomoherz (24)

Für Innenaufnahmen hätte ich dagegen ruhig ein oder zwei ISO-Stufen runtergehen können, um mehr Licht hereinzulassen, dann hätte die Ottmannguter Suite wahrscheinlich nicht so arg lila ausgesehen…
LomoChrome Purple (c) Lomoherz (25)

Obwohl sich der LomoChrome ja nun nach monatelanger Kühlschrankluft endlich in der freien Wildbahn austoben konnte, fasste ich ihn weiterhin wie einen Windbeutel an und brach sogar eine lomographische Grundregel: Don’t think, just shoot. Pustekuchen. Ich überlegte dreimal so häufig und nahm von einigen Motiven sogar wieder Abstand, obwohl ich schon angesetzt hatte. Und so kam es, dass ich nach meiner Rückkehr immer noch Platz auf dem Film hatte – unvorstellbar!
Eine kleine Herde Schafe mit süßen Lämmern half mir zum Glück aus:
LomoChrome Purple (c) Lomoherz (19)LomoChrome Purple (c) Lomoherz (20)

Auch lustig: Gelbe Rapsfelder werden komplett lilanisiert!LomoChrome Purple (c) Lomoherz (21)
LomoChrome Purple (c) Lomoherz (22)

Als die Bilder schließlich aus dem Labor zurückkamen war ich völlig aus dem Häuschen – meine ersten LomoChrome Purple Bilder – und ich konnte auf einmal den Enthusiasmus und die Sehnsucht aller Aerochrome Liebhaber sehr gut nachvollziehen. Dieser Effekt ist wirklich einmalig und beeindruckt sogar digitale Nasen.
Wie schön, dass es ihn jetzt regulär im LomoShop zu kaufen gibt. Da werde ich wohl auf jeden Fall nochmal zuschlagen müssen. Bleibt nur die Frage – nochmal 35er oder lieber gleich das 120er Format für Fräulein Lubi und Diana?!

Alle Bilder wurden mit einer LC-A und einem LomoChrome Purple XR 100-400 aufgenommen.
Für alle Lomo-Neulinge: die Farbverschiebungen entstehen durch eine spezielle Infrarot-Emulsion, in die der Film getüncht ist. Alle Aufnahmen sind original in meiner Kamera entstanden (ohne Filter) und unterlagen keinerlei digitalen Nachbearbeitung 😉

Dreh dein Köpfchen, kleine Spinner

Spinner Jaufenpass (2)
Meine ersten richtigen Spinner-Bilder sind da! Und sind sie nicht die actiongeladensten, breitesten Selfies, die es jemals gegeben hat?! Ich bin entzückt. Nicht so sehr davon, meine Visage nun ständig auf den Endlos-Bildern zu sehen, aber vom schwarzen Köpfchen der Kamera, das sich dreht und dreht und dreht und dreht….

Spinner Kalterer See (1)Spinner Jaufenpass (4) Spinner Kalterer See (2)

Spinner? Wie in: ich spinne, du spinnst, wir spinnen? Ja und… ja! Man kann die lustigsten/verrücktesten 360° Bilder damit machen und bekommt wirklich jeden Freund/Freundin, Passanten und Verweigerer mit aufs Bild – und manchmal sogar doppelt! Und diese herzallerliebsten Sprocket Holes….

Spinner Jaufenpass (1)Spinner Ostern (1) Spinner Ostern (3)

Als die Lomo AG sie vor ein paar Jahren auf den Markt brachte, kratzte mich die Spinner nicht die Bohne. Jetzt kann ich meine Finger nicht mehr von ihr lassen und kann auch meine Teilnahmslosigkeit nicht erklären. Vielleicht war ich zu schüchtern, vielleicht war ich überzeugt, dass ich niemals ein Bild mit ihr posten würde, aber das ist jetzt alles in der Vergangenheit. Macht euch darauf gefasst, dass ich nie wieder ohne meine schwarze Lomo-Pistole mit dem Finger am Auslöser aufkreuzen werde, denn damit krieg‘ ich euch alle!
Hehehe.

hp360_product_2_media_gallery_1©Lomography AG

Ein echtes Stück Lomography.

 

Alle Bilder wurden mit einer Spinner und einem Lomo CN 400 bzw. Rossmann 400 in Südtirol (Jaufenpass & Kalterer See) und in Meck-Pomm aufgenommen.

Danke für die Blumen

Preisverleihung (13)

Letzten Monat fand die Preisverleihung des Medienpreises in Südtirol statt. Ich war auch dabei. Und bekam den Award für die Kategorie Blog, für meinen Beitrag „In 7 Tagen durch Südtirol – ein LomoRoadtrip“. Es war einfach herrlich. Wieder dort zu sein, die schönen Leute vom letzten Jahr wiederzusehen und den ersten kleinen Sonnenbrand zu bekommen. Das Ganze lief wie ein perfektes Déjà-vu ab. Nur die Preisverleihung und all die wichtigen Menschen waren neu. Und großartig.
Norman von i-Ref, der die Laudatio für mich und die Kategorie Blog hielt, zitierte in seiner Rede: „Südtirol will nicht bekannt sein. Südtirol will begehrt sein.“
Recht hat er. Und Südtirol auch.
Mein Lomoherz ist jedenfalls wieder hängen geblieben.

Dankeschön ❤

Last month I received the South Tyrol Media Award for my blog entry „In 7 Tagen durch Südtirol – ein LomoRoadtrip“ (South Tyrol in 7 days – a lomo roadtrip). WHOA.
Ever since I got the news, I’ve been completely overjoyed that they let me show this beautiful piece of land in northern Italy from a lomo point of view and (most crazy of all) even declared it the winner.
Being back here felt warm and bright, a bit surreal, and like a complete déjà-vu. Re-visiting the places, meeting the people I had last seen a year before and finally being spoiled and praised for a project that holds all of my (lomo)heart was total magic.
Thank you ❤

Preisverleihung (10)Preisverleihung (11)

In Südtirol war im April schon alles warm und grün und satt. Lilaregen statt Goldregen, kurze Hosen statt Friesennerz (zumindest im Tal).
Das Weingut Alois Lageder, wo die Preisverleihung stattfand, war ein Traum – wildromantisch und ein bisschen paradeisisch. So heißt übrigens auch die zugehörige Weinschenke Vineria, Paradeis. Ganz versteckt, im unscheinbaren Örtchen Margreid, im tiefsten Süden Südtirols nahe der Weinstraße. Eine kleine Überraschung mit großer Leidenschaft. Vor genau einem Jahr stand diese Location schon einmal auf meiner Liste, und zwar für Tag 7, aber die knapp bemessene Zeit ließ mich nur bis zum Kalterer See vordringen. Was für ein Glück, dass die Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) ausgerechnet dieses Idyll für den Abend der Preisverleihung auswählte:Preisverleihung (9)Preisverleihung (1) Preisverleihung (8)Hatte ich schon erwähnt, wie unglaublich schön dieser Saal war? Wie eigentlich alles an diesem Weingut…Preisverleihung (7)
Mit dabei aus der Kategorie Journalismus/Print: Fabian Hermann, the dark horse, denn er war nachgerückt und zog am Ende an allen anderen Finalisten vorbei. Seine Reportage „Da braut sich was zusammen“ ist ein knackiger Bericht über die aufstrebende Bierkultur Südtirols, allen voran das Batzen Bräu aus Bozen, auf das ich letztes Jahr ebenfalls aufmerksam wurde und wo in diesem Jahr eine Führung durch die Schaubrauerei samt Bierverkostung für uns stattfand (später mehr). Preisverleihung (6)
Gewinnerin in der Kategorie Fotografie war Anna-Kristina Bauer mit ihrem Beitrag „Im Land der Schneeköniginnen„. Künstliche Schneebefruchtung war ihr Thema, das ihr eine Nachtfahrt auf der Schneeraupe in den Südtiroler Bergen bescherte (da waren wir schon ein bisschen neidisch). Preisverleihung (5)
Während der Laudatio für die Kategorie Print wurden die besten Stellen aus Fabians Reportage zitiert. Annas Bilder wurden nach Laudatio und Rede enthüllt und collagiert ausgestellt, die anderen Fotografie-Beiträge jeweils auf eigenen Staffeleien. Aber wie präsentiert man einen Blogbeitrag (bzw. mehrere Beiträge) im analogen Leben? Die Lösung liegt auf der Hand: Man nimmt ein paar Hosenbügel, druckt einige ausgewählte Bilder und Zitate in A3 aus und hängt alles an eine für diesen Abend extra hereingerollerte Kleiderstange. Das passte zur allseits aufmerksamkeitserregende Lomographie und ich fand es super, dass die SMG die Idee direkt umgesetzt hat. „Am Ende ist doch wieder alles Print“, hieß es aus dem Publikum.Preisverleihung (4)Preisverleihung (2)

Ein Blick vom „Redner-Pult“ (das schicke Sofa, das ihr 3 Bilder weiter oben seht). Ich hatte einen kleinen Überraschungsmoment am Schluss meiner Rede eingebaut, chihi, aber mein Gott, war ich nervös! Während ich meine paar Zeilen herunterratterte, konnte ich nur daran denken, dass ich wahrscheinlich gerade verdammt tölpelhaft vor den Zuhörern stehe. Blöd nur, dass ich vor Aufregung völlig eingefroren war und mich keinen Millimeter bewegen konnte.
Und die Kamera hätte ich ruhig noch 2cm weiter an den Tischrand rücken können. Na, beim nächsten Mal 😉Preisverleihung (3)

Scheck und „Blumenstrauß“ für die Gewinner! Ein Blümchenpaket im Hochzeitsstil. Laudator Norman und ich kamen in schwarz.  web-smg-alex-filz-suedtirol-medienpreis-2013
„Mädchen“, meinte meine Mutter, „du kannst unmöglich als Pechmarie zur Preisverleihung gehen – schwarze Strumpfhose, schwarzes Kleid, schwarze Haare – das ist doch keine Beerdigung!“ Also band ich mir meine weiße Muschelkette ins Haar. Moin!Preisverleihung (14)

Und was für ein irres Gefühl das war, einen namhaften Fotojournalisten, der den größten Teil des Jahres in der Welt herumbummelt und für Zeitschriften wie Sunday Times Travel, Die Zeit und abenteuer und reisen arbeitet, mit einer X-Pro Doppelbelichtung kurz sprachlos gemacht zu haben.
Thomas Linkel, Juror in der Kategorie Fotografie, war 2013 zur gleichen Zeit wie ich in Südtirol, nur dass er für eine Cover-Reportage in abenteuer und reisen fotografierte und schrieb, während ich mir amateurhaft etwas für meinen kleinen Blog zusammenschusterte. Und jetzt waren wir schon wieder gleichzeitig dort, mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal nicht nur von ihm hörte, sondern das Gala-Dinner zusammen mit ihm und dem Rest der tollen Jury am Tisch verbringen durfte.
Dufte.

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Ein letztes Mal: Danke an die SMG, an die Stiftung Südtiroler Sparkasse, an die Juroren aus der Kategorie Blog: Norman von i-Ref, Mia von uberding, Kunigunde von franzmagazine, Katja von Travelettes und Clemens von iGnant, und natürlich Danke an EUCH! 🙂

Bitte schaut euch auch die tollen Blog-Beiträge der anderen beiden Finalisten an: Liebe auf den ersten Schluck von Kathrin Lucia Meyer sowie Mit einer mannsgroßen Camera obscura in Südtirol unterwegs von Matthias Planitzer.

Alle Bilder (bis auf Bild 13) wurden mit einer LC-Wide und einem Lomo CN 400 aufgenommen. Bild 13 ist das offizielle Pressefoto zur Preisverleihung des Südtirol Medienpreises ©SMG

Nur noch ein paar Tage: das Südtirol-Gewinnspiel

+++Der Gewinner steht fest! In diesem Fall ist es eine Gewinnerin, und zwar die Lena – herzlichen Glückwunsch!!
Danke für die zahlreiche Teilnahme, liebe Leute, ich habe mich über jede Mail gefreut – besonders über die kreativen Lobhuldigen an Südtirol, da waren echt ein paar Knaller dabei 😉 Es scheint sie wirklich zu geben – die ASG (s. unten, chihi) ….
Bis zum nächsten Mal im April – dann findet nämlich die alljährliche Blogger schenken Lesefreude Aktion statt! +++

Von meiner Reise nach Südtirol habe ich euch natürlich etwas mitgebracht – ein echtes „Südtirol-Kischtl“ mit kleinen Souvenirs, die ihr gewinnen könnt – hinterlasst mir einfach einen Kommentar (bitte E-Mail-Adresse mit angeben (wird nicht angezeigt), damit ich euch benachrichtigen kann 😉

„Einsendeschluss“ ist der 15. Feburar 2014.

Und das liegt alles im „Kischtl“, 100% Südtirol:

SAMSUNG CSC

  • DAS Südtirol-Buch, wie ich finde: Die Walsche, eine Geschichte von Heimat und Fremdheit von Joseph Zoderer
  • Eine kleine Flasche EVA Apfelsaft – Succo die Mela (100%, Bio)
  • Eine Mikamale Brosche – bezogen mit dem traditionellem Schürzenstoff der Südtiroler Bäuerinnen
  • Passend zum kalten Wetter: „Südtiroler Hüttenzauber“ – Likör (17%) mit Südtiroler Bergmilch und Ei (wird kurz vor dem Versand zubereitet)
  • + 1 Überraschung (denn Südtirol steckt schließlich voller Überraschungen!)

Um ganz sicher zu gehen, im Lostopf zu landen (oder für die ASG – die Anonymen Südtirolgenießer) könnt ihr auch dieses Kontakt-Formular ausfüllen und abschicken:

Viel Glück!

Teilnehmen dürfen alle Südtirolliebhaber, die älter als 18 Jahre alt und ihren Wohnsitz in der EU haben. Wenn ihr außerhalb der EU wohnt, müsstet ihr die Differenz der Versandkosten übernehmen. Bei Abgabe des Kommentars oder Einsendung des Kontaktformulars erklärt ihr euch dazu bereit. Bei möglichem Sendungsverlust im Gewinnfall wird keine Haftung übernommen und es besteht kein Anspruch auf Ersatz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

LomoKalender zum Mitnehmen

Überraschung! Mit Südtirol mache ich noch nicht Schluss, ganz im Gegenteil, dieses Landl wird mir noch lange in Kopf und Herz bleiben.
Aber keine Angst, heute kommt kein Tagesbericht ;), denn nach 7 Tagen on the road (und in tollen Hotels & Pensionen) war ich wieder daheim in meinem Norden und brauchte erst einmal 30 Stunden Schlaf.

Mit diesem Post heute möchte ich mich einfach bei euch bedanken – fürs „Mitreisen“, fürs Lesen, fürs Schauen, für eure Unterstützung und die schönen Worte. Es hat unendlich viel Spaß gemacht, meine Erlebnisse und Lomographien mit euch zu teilen! Und da das neue Jahr erst ein paar Tage alt ist, dachte ich, dass es für einen Kalender noch nicht zu spät ist. Also hab ich euch 1 Jahr Südtirol zum Ausdrucken & Mitnehmen gebastelt und ihn mit ein paar Lomo-Impressionen aus Südtirol bespickt.

Den Kalender könnt ihr euch in voller Größe hier herunterladen – kostenlos und so oft ihr wollt (nur bitte nicht für kommerzielle Zwecke;)

Eine kleine Vorschau:

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Bonusrunde

Willkommen zur Bonusrunde Südtirol! Bevor ich mich für eine kleine Weile in den Blog-Urlaub verabschiede, möchte ich euch noch ein allerletztes Projekt zeigen.

Der Arbeitstitel dazu war „… [hier Wort einfügen] gibt es in Südtirol nicht!“. Aber das klingt schockierender als es tatsächlich ist. Es ist einfach eine Liste, die ich vor meiner Reise aufstellte, bzw. die von Freunden aufgestellt wurde. Ich wollte von ihnen wissen, was sie von oder in Südtirol nicht erwarten würden, eine umgekehrte Klischee-Liste sozusagen.
Als ich von meiner Reise wiederkam, bekam ich wieder diese Liste zwischen die Finger und mir fiel auf, dass sich viele dieser Nicht-Erwartungen trotzdem erfüllt hatten (wenn auch manchmal nur im übertragenden Sinne;). Zu fast jedem Punkt sprang mir sofort ein Bild in den Kopf, sodass ich es einfach in diesem Nebenprojekt zusammenbringen musste. Aber seht selbst!

… gibt es in Südtirol nicht. Gibt es nicht?

Danke, Freunde, für die Inspiration! 🙂

Und hier gibt es noch einmal alle „Tage“ zum Nachlesen.

Schöne Grüße,

Conny

LomoRoadtrip Tag 7 – In 7 Tagen durch Südtirol

Sonntag, 12.05.2013 – Süd-Nord-Gefälle

Einen halben Tag habe ich heute noch und um aller Heimfahrtgedanken zu trotzen, fahre ich erst einmal Richtung Süden (ein Stück):

Wenige Stunden zuvor:
Das Frühstück vom Gasthaus Eisenhut wird doch tatsächlich im Batzen Häusl serviert! Man kommt einfach nicht um diese Kultstätte in Bozen herum. So früh am Tag ist es hier natürlich noch schön ruhig:

Obwohl noch die lange Heimreise vor mir liegt und ich nach dem Frühstück ein Stück in die entgegengesetzte Richtung fahren will, ist das ein grandios entspannter Morgen. Und anscheinend auch ein Tag der Musik (es ist Muttertag), denn im Biergarten des Batzen Häusls werden gerade Abba-Evergreens von einer Gruppe Frauen und Männer im besten Alter eingeübt, inklusive Hüftschwung. Aus dem Frühstücksraum in der ersten Etage beobachten wir das Spektakel und was für ein Glück, schließlich kann man Italien nicht ohne ein einziges Mamma Mia! verlassen.

Nach dem Frühstück geht es noch kurz Weiterlesen