Happy Independence Day

Heute wird der 237. Unabhängigkeitstag in den USA gefeiert. Alles ist in rot-weiß-blau überzogen, Paraden ziehen durch die Städte und den ganzen Tag knallern irgendwo Feuerwerke.

Vor genau 10 Jahren waren wir mal mittendrin, irgendwo in Idaho. Es war wie ein kleines Déjà-vu, denn lustigerweise waren wir ein paar Tage zuvor noch in Kanada, nämlich am 1. Juli – Kanadas eigenem Unabhängigkeitstag.

Wer also gerne tagelang durchfeiert und es mit dem Patriotismus nicht so ernst nimmt, dem sei eine Überfahrt von Kanada in die USA in dieser Woche wärmstens empfohlen!

2004 waren wir wieder dort und auch 2005, aber dieses Mal im Süden. Aus diesem Jahr stammen auch die wenigen Lomos die ich von unserem Roadtrip mitgenommen habe.

…und man sieht gar nicht, dass das meine ersten Lomos sind, haha 😉
(hier mit dem Lomography Supersampler)

Und mittendrin ist doch tatsächlich ein Actionsampler-Bild aufgetaucht (das grandiose letzte Foto..). Wal-Mart? K-Mart? Safeway? Who knows. Jedenfalls kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, den Actionsampler mit an Bord gehabt zu haben. Und vor allem, wo sind die restlichen 35 Bilder?
Ich erinnere mich noch dunkel an Lomografien auf denen sich Robben am Pier 39 in San Francisco räkeln. Nur gut, dass der Unabhängigkeitstag jedes Jahr wiederkehrt, bis zum 4. Juli 2014 finden sich die restlichen Fotos bestimmt wieder an…bestimmt.

Oh, aber woran ich mich gerade erinnern kann, ist, dass ich zwischendurch von so einer toughen und furchteinflößenden Polizistin ‚geschnappt‘ wurde, weil ich in in einer Mall Fotos gemacht habe. Anscheinend ist das strengstens untersagt, denn ich musste unter ihrem eisernen Blick alle Bilder von meinem Chip löschen…. Gut, dass ich auch meine analoge Kamera dabei hatte, hihi (wenn ich denn nur wüsste, wo die Bilder dazu sind…)
Was sie wohl mit der Kamera angestellt hätte, wenn sie sie entdeckt hätte?

Hasta la vista, baby.

Überseemädchen * American Honey

So, jetzt ist es also offiziell: Mein Bruder und seine Familie ziehen nach Amerika. Mal wieder. Er hatte sich schon einmal für 6 Jahre dorthin versetzen lassen. Wir haben ihn in der Wüste besucht, sämtliche Malls geplündert und einen filmreifen Roadtrip unternommen. Aber dazu später.

2004

2004: Ein erster Besuch in Amerika – Say hello to my niece

Meine Nichte wurde ebenfalls in der Zeit dort geboren und besitzt daher doppelte Staatsbürgerschaft, so ein Glückspilz.

2

2005: Besuch numero due, inzwischen können wir (theoretisch) schon laufen – und von einer Schildkröte in den Zeh gebissen werden..

Den größten Teil ihrer Kindheit hat sie hier in Deutschland verbracht.

3

seit 2007, deutsches Programm : ein hauseigener Tante Emma Laden, Einschulung mit riesiger Schultüte (hat nicht mehr aufs Bild gepasst) …

Jetzt geht es zurück über den großen Teich.

4

… und die restliche Verwandtschaft treffen (die sich ziemlich leicht zu allem überreden lässt).

Wenn sie 2017 wieder nach Deutschland zieht, wird sie schon ein halber (und wahrscheinlich pubertierender) Teenager sein. Ich bin gespannt, ob und wie Amerika sie wohl verändern wird, mein Überseemädchen, my American Honey.

Ich überlege noch, was ich ihr als Abschiedsgeschenk mitgeben kann (ich habe noch genau einen Monat Zeit). Vielleicht lasse ich via Posterdrucken.com ein (paar) Foto(s) von uns auf Leinwand drucken. Oder Weiterlesen