Kieler Woche * Kiel Week

Ok, ok. Vielleicht ist die Kieler Woche ein bisschen größer als die Hanse Sail in den heimischen Gewässern. Das habe ich mir nach meinem 1. Besuch dort (ich wohne ja erst seit 5 Jahren in Schleswig-Holstein) endlich eingestanden.
Ehrlich gesagt wäre ich beinahe wieder nicht hingegangen, denn das Seemannsgarn – es gäbe zur Kieler Woche nur Schietwetter – entwickelt sich langsam zu einer festen Bauernregel. Pünktlich zur Festeröffnung setzte nasskaltes Herbstwetter ein, das sich direkt nach dem großen Abschlussfeuerwerk wieder verabschiedete, hehe.
Am Samstag Abend lugte dann aber doch noch ein bisschen Sonne hervor und ich machte mich mit 3 verschiedenen Kameras auf den Weg nach Kiel.
Und was sah ich dort als erstes? Einen Dreimaster aus dem Heimathafen auf dem ich vor 20 Jahren mit meinem Vater Kartoffel-schälend über die Ostsee geschippert bin. Zufälle gibt’s.

Have you ever heard about or been to the Kieler Woche? Kiel Week is an annual festival in Kiel, Germany, and the largest sailing event in the world.
Kiel Week approx. gathers around 5,000 sailors, 2,000 ships, and about three million visitors each year. It started out as a ship racing championship, but has long since become one of the largest fairs in Germany. Have a look!

Kieler Woche (c) Lomoherz (0)

Sail ahoi!

LC-A, Agfa CT Precisa 100, X-Pro

Lomoherz goes X-Pro

Wer hat hier eigentlich behauptet, Lomoherz könne kein Cross-processing?!

Frechheit.

Dafür gibt es jetzt einen gehörigen Schwall gecrosster Lomos. Meine ersten gecrossten Lomos. Meine allerersten gecrossten Lomos. (Also habt Nachsicht, Freunde 😉

Und was ist das jetzt, Cross-Processing (= X-Pro)?
(Lomo-Profis, dieser Beitrag endet hier;)

Da könnte man jetzt ins Detail gehen und so viel schreiben, dass man gleich noch richtig scrollen müsste. Stattdessen lieber eine Infografik, die mir als Bilderbuchfreund gut gefällt:

x-pro info

Quelle: http://crossprocessing.info/

Und noch ein bisschen Erklär-Bär:
Für die Entwickung der Bilder nimmt man für die Entwicklung nicht vorgesehene Chemikalien.
‚Colour Negative‘ Filme (Farbnegativ-Filme, die wir in den 90ern in den Fotoapparaten hatten) werden normalerweise in C-41 entwickelt.
‚Colour Slide‘ Filme (Dia-Filme, also Farbpositiv-Filme, die unsere Eltern/Großeltern in ihren Fotoapparaten hatten) werden normalerweise in E-6 entwickelt.
Nimmt man stattdessen für den Farbnegativ-Film die E-6 Lösung und für den Farbpositiv-Film die C-41 Lösung, bekommt man am Ende ‚gecrosste‘ Bilder – criss-cross, so einfach geht das!

Ein paar Doubles…

(Natürlich darf man nicht vergessen, diesen Wunsch im Fotolabor oder Drogeriemarkt des Vertrauens laut zu verkünden!)
Die Cross-Entwicklung von Dia-Filmen ist unter Lomographen die eindeutig Beliebtere, da erfolgsversprechender und farblich imponierender (das sind dann die typischen Lomofarben, diese (Dia) Bilder hier wurden auch in C-41 entwickelt). Welche Farbverschiebungen die „falschen“ Chemikalien letztendlich hervorzaubern (grün, blau, rosa…!) kommt auch auf den eingelegten Film an, bzw. auf dessen Emulsion. Der Rest ist Chemiebaukasten-Puff-Paff-Geschichte… ♥

Aber nein, ich kann nicht sagen, warum ich es nicht schon viel früher ausprobiert habe…

Es lebe der Bunsenbrenner,

Conny


Dear international readers,
these are my first cross-processed pictures. My very first cross-processed pictures (so please go easy on me 😉

I can’t explain why I’ve never tried it before, as it appears to be quite…simple, really.
You take the chemicals designated for the processing of your analogue pictures (they’re called C-41 for Colour Negatives and E-6 for Colour Positive/Slide films) and shamelessly swap them! (As shown in the infographics above.)

So, if you’re like me, keeping your lomographic potential contained, but always hovering around the idea of going x-pro – do! And let’s share the excitement 😉

Cheerio!

Der verlorene Film * The lost pictures

Kennt ihr das? Ihr seid eigentlich nur auf der Suche nach einer Tube Superkleber und stolpert stattdessen über ein altes Poesiealbum, über eine Schachtel mit Eintrittskarten oder über ein Buch, das ihr vor 2 Jahren in einem Hostel mitgehen lassen habt. Dass ihr eigentlich Kleber sucht, habt ihr längst vergessen und stattdessen gehen euch 34 Erinnerungen durch den Kopf.
So ging es mir letztens, als ich im Laden von meinem Großcousin stand. Eigentlich wollte ich ihm nur meine neue alte LC-A Kamera zeigen, als er auf einmal eine Tüte Fotos über den Ladentisch schiebt. Die waren noch in deiner Kamera drin, meint er; die, die sich nicht reparieren lässt.

Eineinhalb Jahre später und ich halte Momente in der Hand, die ich beinahe vergessen hätte.

Malta, 2011, LC-A, Drogeriemarkt-Film mit ISO 200 (wahrscheinlich… und irgendwie körnig)

You know the times, when you’re actually looking for some Super Glue, and stumble upon your signed Yearbook, some old tickets or that book you pinched in that hostel instead? You forget all about the Super Glue and just revel in those 42 memories that suddenly pop up in your head.
Well, I felt like that the last time I visited my cousin in his shop. I just wanted to show him my new old
LC-A camera when he suddenly places a bag of photos on the counter. They were still in there, he says, in that old camera of yours we can’t repair.

One and a half years later and I’m looking at moments I almost forgot.

Malta, 2011, LC-A, plain vanilla film with ISO 200 (probably… a bit grainy though)

Weekly Photo Challenge: Neighborhood

Die feine Nachbarschaft. | In da hood y’all.

Schnatter

Morgens um 6 (6 am), ugh.

(Lomography Supersampler, 4-in-1 | multi-lens camera)

Weekly Photo Challenge: Lost in the details

For a looong time I thought the sign on the right reads MALTA from top to bottom (for this is Valletta), but it simply doesn’t! Haha.

So I guess the rumors are true, she only sees, what she wants to see 🙂